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Schluss mit Audio-only – so wird dein Podcast zum Videopodcast

Schluss mit Audio-only – so wird dein Podcast zum Videopodcast

Schluss mit Audio-only – so wird dein Podcast zum Videopodcast

oder
Warum dich Eitelkeit Reichweite kostet

Du würdest eine Einladung zu einer Konferenz mit deiner Traumzielgruppe absagen, weil du keine Lust hast, die Jogginghose auszuziehen?

Natürlich nicht.

Genau das passiert aber gerade immer wieder, wenn es ums Thema Videopodcast geht.

Die Konferenz, zu der du niemals Nein sagen würdest

Stell dir vor, du bekommst folgende Einladung: Du darfst sprechen – vor genau den Menschen, für die du seit Jahren arbeitest. Thema frei. Redezeit unbegrenzt. Du kannst dich vorstellen, deine Expertise zeigen, Kontakte knüpfen. Alle sind da. Alle hören zu.

Und du sagst ab. Weil du keine Lust hast, die Jogginghose auszuziehen, dir die Haare zu machen oder dir feste Schuhe anzuziehen.

Klingt absurd, oder?

Aber genau das ist der erste Grund, der genannt wird, wenn wir über Video-Podcast sprechen. „Ich möchte auch an einem bad-hair-day meinen Podcast machen. Das geht mit Video nicht mehr“

Die Plattformen sind da. Die Zuhörenden sind da. Der Algorithmus wartet. Und wir sagen ab.

Aber wenn wir ehrlich sind, wissen wir beide: Das ist keine inhaltliche oder strategische Entscheidung. Das ist Bequemlichkeit. Und die kostet im Business Sichtbarkeit.

Was wirklich dahintersteckt

Wenn ich mit Podcasterinnen und Podcastern rede, die mit dem Videopodcast hadern, tauchen hinter dem Bad-Hair-Day fast immer dieselben drei Dinge auf.

Das Gefühl vor der Kamera. Es stimmt: Audio verzeiht mehr als Video. Aber wir leben seit fünf, sechs Jahren in einer Zoom-Welt. Wir sitzen täglich allein in unserem Zimmer und reden in ein kleines Objektiv – das ist längst Alltag. Was fehlt, ist meistens nicht die Fähigkeit, sondern die Routine Video auch beim Podcast zu nutzen. Und die kommt erst, wenn man anfängt. Nicht vorher.

Das technische Setup. Das ist der ehrlichste Einwand von allen. Welche Kamera? Welches Licht? Reicht mein Mikrofon? Was ist mit dem Fenster? Das sind echte Fragen – und sie brauchen konkrete, umsetzbare Antworten. Das Gefühl der Überforderung entsteht meist, weil man das Gesamtpaket auf einmal im Kopf hat. Wenn man es auseinandernimmt, Schritt für Schritt, sieht das ganz anders aus.

Der Schnitt. Videoschnitt klingt nach Vollzeitjob. Und für echte YouTube-Videos mit tausend Cuts stimmt das auch. Aber darum geht es beim Videopodcast gar nicht. Der Workflow ist schlanker als gedacht – besonders wenn man beim Dreh ein paar Dinge beachtet, die den Schnitt danach deutlich schneller machen.


Checkliste für dein Videopodcast

Wo fängst du am besten an?

Mit meiner kostenlosen Checkliste verschaffst du dir in fünf Minuten einen Überblick über dein Setup – während andere noch am Bad-Hair-Day festhalten.

👉 Hier den Videopodcast-Starter-Check herunterladen


Du wirst kein YouTuber – du bleibst Podcaster mit einem Videopodcast

Das ist vielleicht das größte Missverständnis in dieser ganzen Diskussion.

Auf LinkedIn habe ich neulich genau dazu gepostet – und die Reaktionen waren, gelinde gesagt, lebhaft. Viele sagten: „Markus, wenn ich Video machen wollte, wäre ich doch YouTuberin geworden.“

Ich glaube, da steckt ein echtes Denkfehler drin.

Was sich beim Wechsel von Audio zu Video wirklich ändert: Du nimmst vor einer Kamera auf statt nur vor einem Mikrofon. Du achtest auf Licht und Framing. Du hast ein Video-Intro. Und du veröffentlichst auf YouTube zusätzlich zu Spotify und bald Apple.

Das ist es. Dein Podcast bleibt dein Podcast – er bekommt nur ein Bild dazu.

Kein aufwendiger Schnitt. Keine Kanalstrategie. Keine neue Identität. Und der neue Workflow wird dir nach einer kurzen Eingewöhnungszeit genauso normal vorkommen, wie dein bisheriger Audio-Workflow – weil du einmal einrichtest und dann einfach wiederholst.

Was du dafür bekommst

Und jetzt kommt der schöne Teil.

Sichtbarkeit, die du mit Audio allein nicht bekommst. YouTube ist die zweitgrößte Suchmaschine der Welt. Laut einer deutschen Podcaststudie von 2025 nutzen knapp 70 Prozent der Befragten Videopodcasts – regelmäßig, manchmal oder sehr häufig. Und YouTube ist die mit Abstand beliebteste Plattform dafür. Das sind Menschen, die dich über Podcast-Apps niemals gefunden hätten.

Social-Media-Content, der fast von selbst entsteht. Aus einem Videopodcast lassen sich mit KI-Tools in wenigen Minuten kurze Clips für Instagram, LinkedIn oder TikTok schneiden. Kein Mensch schaut sich heute noch ein Audiogramm mit wackelnder Tonspur an. Ein echter Clip mit einem starken Moment aus deinem Videopodcast schon.

Eine stärkere Verbindung zu deiner Zielgruppe. Du nimmst Gestalt an. Deine Mimik, deine Geste, der kurze Moment, in dem du nachdenkst – das macht dich greifbarer und näher. Wer dich sieht, vertraut dir schneller. Und wer dir vertraut, kauft auch eher.

Ein Startvorteil, solange er noch da ist. Der deutschsprachige Videopodcast-Markt ist noch nicht überlaufen. Wer jetzt anfängt, surft auf der ersten Welle – mit mehr Algorithmus-Unterstützung und weniger Konkurrenz. Das wird sich ändern, aber noch ist das Feld offen.

Fazit: Die Haare sind nicht das Problem

Der Bad-Hair-Day ist nicht der wahre Grund.

Der wahre Grund ist meistens, dass man nicht genau weiß, wie man anfangen soll. Das ist verständlich – und lösbar.

Wenn du weißt, welche Technik du brauchst, wie dein Workflow aussieht und was beim Dreh wirklich wichtig ist, dann ist der Einstieg kein großer Sprung. Es ist ein nächster Schritt.

Die Checkliste hilft dir, diesen Schritt zu machen – und wenn du danach Lust hast, den Weg gemeinsam zu gehen, begleite ich dich dabei.

Am 7. Mai 2026 startet der Umsetzungs-Sprint „Podcast-to-show“.

In 4 Wochen machen wir aus deinem Audio-Podcast ein Video-Podcast.

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Mikrotest iXm Podcaster von Yellowtec im Test

Mikrotest iXm Podcaster von Yellowtec im Test

Mikrofon-Test iXm Podcaster von Yellowtec im Test

ICE gegen IXM, wer gewinnt?

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Es ist der ewige Kampf zwischen Audio und Video – und scheinbar gewinnt meist das Bild. Die Kamera-Chips werden größer, die Pixelzahl verdoppelt sich, die Kameratechnologie überschreitet 8K.

Wenn wir genau hinhören, dann sehen wir, dass es tatsächlich mehr auf den Ton ankommt.

Ist ein Bild mal unscharf, verzeihen wir dies, solange der Ton eine gute Qualität hat.

Bestes Praxisbeispiel sind die Instagram Stories: Jemand filmt sich selbst, erzählt aus seinem Alltag. Gegenlicht, Wackelkamera, Hintergründ-Chaos, untersichtig – aber der Ton ist fein. Wir bleiben dran.
Haben wir jedoch ein gestochenscharfes Bild und der Ton ist vollkommen verrauscht (vielleicht war es windig) oder die Umgebungsgeräusche sind zu laut (Fussballstadion oder Konzert), werden wir uns diese Insta-Story nicht anschauen. Es macht keinen Sinn, nur die Bilder zu sehen.

Unfairer Mikrotest überasscht

Ich habe das iXm Podcaster Mikrofon von Yellowtec* getestet, insbesondere vor dem Herstellerversprechen, auch in Extremsituationen perfekten Sound zu liefern. Was soll ich sagen – wer gewinnt?

Ich gebe zu, ich hab den Test sehr unfair gestaltet. Hat sich jemand schon einmal neben einen ausfahrenden ICE-Triebwagen gestellt? Das ist nicht laut, das ist extremer Lärm.

Im Video siehst und hörst du, was das Podcaster-Mikrofon von Yellowtec aus dieser extremen Audiosituation gemacht hat.


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Røde Wireless Go

Røde Wireless Go – Kreativität in Videos ohne Kabelsalat

Eine Praxisempfehlung

Die Corona-Krise verändert Geschäftsmodelle: YogalehrerInnen, FitnesstrainerInnen, FlipcharttrainerInnen und viele andere Expertinnen haben jetzt begonnen, Videos für Ihre KundInnen zu produzieren.

Trotz der Umstände mit Kreativität, Mut und Tatendrang. Ich finde es großartig.

Eine große Hürde bei allen Videos ist der gute Ton. Eine schlechte Tonqualität ist der Abschlatfaktor und Nervfaktor für Videos.

In meinem Video präsentiere ich die Lösung für guten Ton mit maximaler Bewegungsfreiheit. Denn wie soll ein Yogalehrer Übungen zeigen, wenn er mit einem kurzen Kabel an der Kamera hängt.

Und ich zeige noch einen Audiohack, wie man auch ohne große Investition fast kabellos produzieren kann.

Røde Wireless Go – kabelloses Mikrofon Set

Røde Wireless Go – kabelloses Mikrofon Set mit zusätzlichem Lavaliermikrofon

Unter dem Video gibt es noch Tipps, Updates und die Links zu den Produkten.

Es ist möglich, mit dem Funkmikro Røde Wireless Go auf Facebook mit Deinem Smartphone live zu streamen und Du kannst das kabellose Mikrofon auch an Deinen Laptop oder Rechner anschließen.

Beachte bitte den Einsatz der notwendigen Kabeln. Siehe Update.

Update

TRS und TRRS Anschluss für Kamera und Smartphone

Um mit Deinem Smartphone/iPhone und dem Røde Wireless Go Videos und Ton aufzunehmen, benötigst du ein weiteres Kabel, das nicht im Lieferumfang enthalten ist.

Im Paket ist das linke TRS-Kabel zum Anschluss an eine Kamera enthalten.

Das rechte TRRS-Kabel zum Anschluss an ein Smartphone muss extra bestellt werden.

Røde Anschlusskabel auf Smartphone

Du erkennst an den Ringen ob es ein TRS oder ein TRRS ist

Wenn Du ein Lavalier / Ansteckmikrofon mit dem Røde Wireless Go Set verbindest, dann kommt es auf den richtigen Stecker bei Deinem Mikro an.

Es funktionieren nur Mikrofone mit 2 Ringen an der Mini-Klinke, also ein TRS-Anschluss.

Entweder gleich ein TRS-Mikrofon bestellen oder einen Adapter ordern.

Das Røde Smart-Lav+, dass du direkt mit Deinem Smartphone nutzen kannst, ist leider nicht geeignet.

Røde Lavalier zum Anschluss an das Røde Wireless Go

USB Soundkarte

Es ist möglich, das kabellose Mikrofon von Røde Wireless Go auch an Deinen Laptop oder Deinen Rechner anzuschließen.

Dafür benötigst Du eine externe USB-Soundkarte.

Damit hast du eine großartige Bewegungsfreiheit an Deinem Laptop.

externe USB-Soundkarte

LINKS der Produkte

Hierbei handelt es sich um sogenannte Affiliate-Links.

Bestellungen über diesen Link sorgen für eine kleine Provision für mich. KäuferInnen zahlen den normalen Preis, es gibt hier keine Zu- oder Aufschläge.

Es ist quasi ein Dankeschön für meine Recherchearbeit und meine Produktion.

Ich sage vielen Dank.

Røde Wireless Go – kabelloses Mikrofon Set

Røde Wireless Go – kabelloses Mikrofon Set mit zusätzlichem Lavaliermikrofon

Røde Anschlusskabel auf Smartphone

Røde Smartlav+ für direkten Anschluss an das Smartphone

Røde Lavalier zum Anschluss an das Røde Wireless Go

externe USB-Soundkarte

GorillaPod

Ringleuchte

§§§-TIPP Hinweis an alle, die gerne Musik nutzen möchten: Fitnesstraining, Yoga, Pilates, Tanzen etc.

Denkt bitte daran, dass wir alle Urheber- und Nutzungsrechte einhalten müssen. Auch in Zeiten kreativer Lösungen. Das bedeutet, dass ihr Lizenzen benötigt, um Musik zu streamen, ansonsten verstosst ihr gegen verschiedene Gesetze und das kann mitunter teuer werden.

Bitte lasst nicht einfach Musik im Hintergrund laufen, wenn ihr Videos produziert oder Live-Streaming macht.

Nutzt besser Playlisten von Spotify und Co, die ihr selbst zusammenstellen und veröffentlichen könnt. Dann kann jeder Teilnehmer, seine eigene Musik legal streamen.

Ich bin kein Rechtsanwalt, dies ist auch kein juristisch fundierter Tipp, dies ist nur der Nutzen meines Menschenverstandes.


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Behind the scenes

Behind the scenes

INTERVIEWHELDEN-Podcastaufnahme

Behind the scenes

Bei meiner aktuellen Podcastproduktion von Episode 15 „Dein Top-Thema im Interview“ habe ich nicht nur die Mikrofonregler nach oben geschoben, sondern auch die Kameras angemacht.

Das Ergebnis: ein kurzer clip „Behind the scene“.

Und die gesamte Folge findest Du hier auf meiner Seite unter Podcast.

Viele Spaß beim Anhören und hinter die Kulissen schauen.

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